Simon Strauss - Römische Tage, erschienen am 22. Juni 2019 im Tropen Verlag, Hardcover, 142 Seiten, 18€
"Nichts scheint uns Modernen moderner als die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Das Zusammenspiel von Alt und Neu. Und doch treibt mich die Frage: In welche Zeit gehöre ich? Welche Zeiten leben in mir?"Römische Tage von Simon Strauss ist ein Buch, dass mich etwas zwiespältig zurückgelassen hat.
Einerseits
hingerissen von den Bildern, die mir der Autor bei seiner Reise durch
Rom in den Kopf verpflanzt hat. Andererseits aber auch unbefriedigt, ob
der Erwartungen, die mich dieses Werk hat erhoffen lassen. Simon Strauss
soll die Stimme einer Generation sein. Jedoch befürchte ich, dass bei
dieser Stimme vieles unverstanden und daher unerhört bleibt.
Ich
konnte dem Autor oft nicht folgen. Was er von mir als Leser wollte,
wohin er mit mir ging... Vieles blieb oft im Dunkeln. Und doch war ich
auch begeistert von dem Detailreichtum in manchen Passagen, die Rom und
diese Erzählung so lebendig haben werden lassen. Die Musiker, die
Spanische Treppe und das laute Gezeter der römischen Einwohner .
Aber ich fand den Erzählstil teilweise sehr sprunghaft und mir ging das Wehklagen des reisenden Mannes manchmal doch auf die Nerven. Arztbesuche, die den Kontrast der Touristenmetropole zu dem Leben der einfachen Bürger zeigen. Eine beeindruckende über 2000 Jahre alte Geschichte der Stadt versus des (neuaufkommenden) Faschismus, Tradition versus Moderne... Soviele Gegensätze, die leider nur angekratzt und nicht vertieft wurden.
.
Römische Tage ist jetzt kein herausragendes Buch, aber für viele mit Sicherheit ein Lesenswertes. Für mich war es eine recht oberflächliche Reise nach Rom, die wohl nur Kenner der Stadt tiefer berühren kann. Mich konnte das 142 Seiten starke Büchlein nicht 100%ig überzeugen.
Aber ich fand den Erzählstil teilweise sehr sprunghaft und mir ging das Wehklagen des reisenden Mannes manchmal doch auf die Nerven. Arztbesuche, die den Kontrast der Touristenmetropole zu dem Leben der einfachen Bürger zeigen. Eine beeindruckende über 2000 Jahre alte Geschichte der Stadt versus des (neuaufkommenden) Faschismus, Tradition versus Moderne... Soviele Gegensätze, die leider nur angekratzt und nicht vertieft wurden.
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Römische Tage ist jetzt kein herausragendes Buch, aber für viele mit Sicherheit ein Lesenswertes. Für mich war es eine recht oberflächliche Reise nach Rom, die wohl nur Kenner der Stadt tiefer berühren kann. Mich konnte das 142 Seiten starke Büchlein nicht 100%ig überzeugen.

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